In einer Gesellschaft,
in der Selbst- und
Fremdverstümmelung so gross geschrieben
wird (Piercings, Tätowierungen,
"Schönheits"-Operationen oder die modische – durchaus mit
Mikroverletzungen verbundene – kompletteEpilation der Schamhaare, die wiederum, oh Schreck, nach einer „Korrektur“
der inneren Schamlippen rufen könnte, da diese in der kahlgeschlagenen Umgebung
nun besser zu sehen sind), ist es reichlich scheinheilig, ausgerechnet gegen eine Praxis zu plädieren, welche
nur im Promillebereich schädlich sein könnte, und welcher – im Gegenteil – sogar
gesundheitliche Vorteile zugesprochen
werden. Nur sehr grosse Unkenntnis und vulgäre
antireligiöse bzw. rassistische Vorurteile können aus
einer solch kleinen Mücke einen derart riesigen und bösen Elefanten machen.
The truth doesn't die, but it lives like a poor man. Yiddish: Der emes shtarbt nit, ober er lebt vi an oreman
Sunday, July 22, 2012
Zur scheinheiligen Ersatzdebatte über die Knaben-Beschneidung
Wednesday, July 4, 2012
Would there be a State of Israel without Hitler?
A
slightly modified version of the Hebrew original from 20 June 2012: http://cafe.themarker.com/post/2655744/
A
great deal of hypocrisy, pretense and perhaps even ignorance were manifested in
the sanctimonious outcry over the anti-Zionist graffiti on the walls of Yad
Vashem. It is not clear why it is sacrilege to point out that the Zionist
leadership has cynically exploited the Nazi Judeocide (misleadingly called “the
Holocaust”) for generations. Just as by way of example: one of the central figures
at Yad Vashem, Chaim Posner, who worked at that institution for 15 years and
was its Deputy Chairman, represents the hypocritical attitude to the Shoah (big disaster as this Judeocide called in
Hebrew) maybe more than anyone else, for he himself whitewashed Nazi criminals who
were willing to pay a ransom and that experience undoubtedly played an
important role in his work as head of fundraising for Yad Vashem.
Thursday, May 17, 2012
Sepp Blatter, der Angstmacher
Als Recherchierjournalist, der seit mehr als zehn Jahren die
Korruption bei der FIFA mit unterschiedlicher Intensität verfolgt, war ich
natürlich auch auf das Gespräch zwischen
Roger Schawinski und Sepp Blatter gespannt.
Es ist nicht so, dass irgendwelche grosse Enthüllungen zu erwarten gewesen wären, trotzdem war, da solche TV-Gespräche sehr selten sind und Schawinski in der Regel ein sehr bissiger und aggressiver Interviewer ist, mit einem richtigen Duell zu rechnen.
Diejenigen, die sich ein Feuerwerk erhofft hatten, wurden enttäuscht, denn der Moderator wirkte eher gehemmt und zum Teil auch ängstlich, wie man ihn nur in Interviews mit Personen wie z.B. Alice Schwarzer erlebte. Die Sache lief aber viel subtiler und mit viel Ironie ab, die an Blatter offensichtlich mehrheitlich vorbei ging.
Es ist nicht so, dass irgendwelche grosse Enthüllungen zu erwarten gewesen wären, trotzdem war, da solche TV-Gespräche sehr selten sind und Schawinski in der Regel ein sehr bissiger und aggressiver Interviewer ist, mit einem richtigen Duell zu rechnen.
Diejenigen, die sich ein Feuerwerk erhofft hatten, wurden enttäuscht, denn der Moderator wirkte eher gehemmt und zum Teil auch ängstlich, wie man ihn nur in Interviews mit Personen wie z.B. Alice Schwarzer erlebte. Die Sache lief aber viel subtiler und mit viel Ironie ab, die an Blatter offensichtlich mehrheitlich vorbei ging.
Thursday, May 3, 2012
Is Israel-Iran rapprochement possible?
By: Shraga Elam
29 April 2012
Original Hebrew: http://cafe.themarker.com/post/2608843/
On war and peace: is Israel-Iran rapprochement possible? And on the banality of the “good”.
For several weeks now I have been
trying, with my weak voice, to initiate a campaign to call for a meeting
between Ahmadinejad and Netanyahu similar to the one between Sadat and Begin in
1977. Although this idea seems fantastical at first glance, it has received important
support from none other than a fairly official Iranian source that should be
taken seriously, for it signals a surprising openness to the initiative in Tehran.
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Saturday, April 21, 2012
Iran-Radio: Kritischer Kommentar zur Grass-Affäre und eine Friedensinitiative
Mein Kommentar
zur Günter Grass-Affäre sowie meine Friedensinitiative wurden jetzt auch
auf der Webseite
des iranischen Radios publiziert.
Friday, April 6, 2012
Günter Grass' Gedicht als Friedensbeitrag?
Höchstwahrscheinlich meinte es
Günter Grass gut mit seinem Gedicht und wollte auf die drohende Gefahr aus den
gegenseitigen Drohgebärden zwischen Israel und Iran hinweisen und sie abwenden.
Wem aber nützt sein reichlich später Mutanfall voller Banalität des Guten und sein
vermeintlicher Tabubruch? Könnte die jetzige internationale Debatte um seine
jüngste peinliche Lyrik dem
Frieden dienen? Und könnte diese Diskussion Friedensinitiativen wie meinem Vorschlag
förderlich sein (s. weiter unten)?
Monday, March 19, 2012
Neue Presse-Ente zu Shoa-Geldern in der Schweiz
Die Affäre um die Shoa-Gelder in der Schweiz war seit ihrem Ausbruch 1995 durch zahlreiche Presse-Enten und falsche Berichte gekennzeichnet. Letzte Woche ging die neuste Runde los, und zwar, nachdem zwei Reuters-Reporter den Nationalrat-Entscheid über Fristen für nachrichtenlose Vermögen falsch verstanden hatten und ein israelischer Journalist dieser Fehlinterpretation noch eins drauf setzte.
Saturday, February 11, 2012
Bank Leumi Le-Israel (Schweiz) im Visier der US-Behörden
Obwohl auch Schweizer Niederlassungen dreier israelischer Grossbanken
im Visier der US-Behörden sind, hört man darüber vorläufig nur wenig. Was aber
nicht heisst, dass sie verschont werden, wie manche glauben, und dass sie
nichts zu verbergen haben. Denn es gibt genug Belege dafür, dass beispielsweise
eine dieser Finanzinstitutionen, nämlich die Bank Leumi Le-Israel (Schweiz), sehr
wohl US-Klienten hat und auch aktiv deren Gelder am US-Fiskus vorbei anzulegen
half.
Tuesday, February 7, 2012
Kann die BND-Historikerkommission die Aktenoffenlegung ersetzen?
Beispiele
aus eigener Erfahrung zeigen, dass der Ansatz der BND-Historiker-Kommission
beschränkt ist und wirklich heiklen Fragen jeweils aus dem Weg gegangen wird. Es
ist beschämend, dass verschiedene deutsche Politiker hinter diesem Feigenblatt Schadensbegrenzung
betreiben, anstatt für die konsequente Offenlegung und eine saubere
Vergangenheitsverarbeitung zu plädieren (s. Protokoll des
Bundestagssitzung vom 27.1.2012 ab S. 18721)
Tuesday, January 24, 2012
Bravo Weltwoche!
Weite Teile
der Schweizer Medien reagieren sehr peinlich auf die wichtige Enthüllung der Weltwoche zum Fall Hildebrand. Ich bin
absolut kein Fan dieses Wochenmagazins, ganz im Gegenteil, trotzdem ist
die journalistische Leistung in dieser Affäre lobend anzuerkennen. Als langjähriger Recherchierjournalist
kann ich nur sagen: Chapeau, Weltwoche!
Tuesday, January 10, 2012
Sunday, January 8, 2012
Hildebrand gab Insidergeschäft praktisch zu
Wer richtig zuhörte, was Schweizer Nationalbankchef Philipp Hildebrand an der Pressekonferenz vom 5. Januar sagte, muss feststellen, dass er die Verwendung von Insiderinformation beim umstrittenen Dollarkauf bekannte.
Saturday, December 24, 2011
Who peed in my pants?
Watching this report http://www.youtube.com/watch?v=wVTYyRLMljc I must see in it another example of Palestinian specialty: "somebody peed in my pants". It is much easier to blame others than reflecting on one own mistakes.
Friday, December 23, 2011
Why did the US invade Iraq?
For actual reasons here are several old articles of mine on the background of the US invasion of Iraq.
My theory:
The aim like the rest of the so called anti-terror campaign was to raise the US military budget, which sank during the Clinton administration to the lowest levels since the 1930s. The rise in the military budget was to function as a locomotive for the whole US economy.
The aim like the rest of the so called anti-terror campaign was to raise the US military budget, which sank during the Clinton administration to the lowest levels since the 1930s. The rise in the military budget was to function as a locomotive for the whole US economy.
This worked beautifully after the US invasion of Iraq of 1991, because Saudi Arabia, Kuwait, Germany, Japan, etc. paid the bill plus a war dividend. Accordingly, the US received a capital transfer of hundreds of billions of dollars.
But things did not work this way following the "anti-terror campaign" starting 2001. Because of its islamo- and arabophobic character Saudi Arabia withdrew much of its investment in the US and nobody else was ready to pay the enormous costs. An economic crash was inevitable.
Friday, December 16, 2011
Feudalfeier Calmy-Reys für den Nahost-"Frieden"
Wo endet Naivität und wo beginnt Korruption in der Politik? Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten. Betrachtet man das Engagement der ausscheidenden Aussenministerin Micheline Calmy-Rey für die Genfer-Initiative (GI), drängt sich diese Frage aber geradezu auf. Einen Höhepunkt erreichte diese fragwürdige Unternehmung mit ihren kostspieligen Festivitäten in Genf am 22. November, wo ihr gescheitertes Vorhaben öffentlich gefeiert wurde, um der scheidenden Bundesrätin eine Bühne zu bieten.
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