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Friday, November 9, 2012

Über eine Zürcher Veranstaltung zum Thema Zirkumzision


Die Versachlichung der Diskussion um die Knabenbeschneidung tut Not. Darüber sind sich zwar viele einig, trotzdem ist das Thema so emotional geladen und die Unkenntnisse dermassen gross, dass es offensichtlich sehr schwierig ist, über die Angelegenheit vernünftig zu debattieren. Auch die Veranstaltung der sog. Freidenker vom 6. November, welche Ausgewogenheit lediglich vorspielte, trug nur zur Vertiefung der vorgefassten Meinungen und Vorurteile und nicht zu deren Abbau bei.

Tuesday, August 28, 2012

Zirkumzision: Beschwerde beim Deutschen-Presserat gegen die DPA et al


Deutscher Presserat
Fritschestr. 27/28
10585 Berlin

Zürich, den 27. August 2012 (gleichentags elektronisch eingereicht)

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit ihrer Berichterstattung über den Rabbiner und Beschneider (Mohel) David Goldberg verletzten die Deutsche Presse Agentur (DPA) sowie zahlreiche deutsche Presseorgane (siehe google: http://tinyurl.com/8gjeywf )
die journalistische Sorgfaltspflicht auf gröbste Art, Grundregeln für die Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde sowie die Pflicht für Richtigstellung.

Thursday, August 23, 2012

DPA-Falschmeldung macht Stimmung gegen Knabenbeschneidung


Die Debatte um die Knabenbeschneidung wird mehrheitlich sehr unsachlich geführt, und es braucht nicht noch glatte Falschmeldungen, die die Stimmung unnötigerweise zusätzlich anheizen!
Eine DPA-Meldung unter dem Titel «Rabbiner lehnt Kompromisse bei Beschneidungen ab» wird von vielen Medien in einigen Varianten grossflächig unkritisch übernommen (auf Google gibt es dazu mehr als 7000 Treffer).

Sunday, July 22, 2012

Zur scheinheiligen Ersatzdebatte über die Knaben-Beschneidung

Es ist völlig unverständlich, warum ein eher harmloses, aber gleichzeitig sehr bedeutendes religiöses Ritual wie die Knaben-Beschneidung (Zirkumzision) so viel Aufmerksamkeit und Widerstand erweckt.
In einer Gesellschaft, in der Selbst- und Fremdverstümmelung so gross geschrieben wird (Piercings, Tätowierungen, "Schönheits"-Operationen oder die modische – durchaus mit Mikroverletzungen verbundene – kompletteEpilation der Schamhaare, die wiederum, oh Schreck, nach einer „Korrektur“ der inneren Schamlippen rufen könnte, da diese in der kahlgeschlagenen Umgebung nun besser zu sehen sind), ist es reichlich scheinheilig, ausgerechnet gegen eine Praxis zu plädieren, welche nur im Promillebereich schädlich sein könnte, und welcher – im Gegenteil – sogar gesundheitliche Vorteile zugesprochen werden. Nur sehr grosse Unkenntnis und vulgäre antireligiöse bzw. rassistische Vorurteile können aus einer solch kleinen Mücke einen derart riesigen und bösen Elefanten machen.