In der Habilitationsschrift
des deutschen Historikers Martin Cüppers finden sich einige grobe Schnitzer,
ja sogar Geschichtsfälschungen. Gewisse davon dürften auch jenen
auffallen, die nicht viel über den Nazi-Schwerverbrecher Walther Rauff wissen. Es
ist jedoch erstaunlich, dass der Buchverfasser sich solch plumpe falsche
Behauptungen erlauben kann, ohne dass das zuständige Gremium, das seine
akademische Arbeit entgegennahm, dies merkte.
The truth doesn't die, but it lives like a poor man. Yiddish: Der emes shtarbt nit, ober er lebt vi an oreman
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Wednesday, April 9, 2014
Friday, September 30, 2011
Geschichtsfälschung im Dienst der Islamophobie
Gab es
NS-Pläne zur Vernichtung der Juden in Palästina während des Zweiten Weltkriegs?
Von Shraga Elam
Inamo Heft 53
2. April 2008
2006 gelang zwei
deutschen Historikern eine Enthüllung, die ein weltweites Echo auslöste. Sie
behaupteten, Dokumente entdeckt zu haben, die belegen, dass die SS 1942 die
Vernichtung der Juden in Palästina geplant habe. Dabei soll ein SS-Team, das
Einsatzkommando Ägypten, auf die tatkräftige Mithilfe von arabischen
Kollaborateuren für den geplanten Massenmord gezählt haben. Unbestritten ist,
dass im Juli 1942 eine 24-köpfige SS-Einheit in Athen stationiert wurde, deren
genauere Aufgabe in
Palästina und Ägypten alles andere
als klar ist. Laut Aussagen der Forscher Klaus Michael-Mallmann und Martin
Cüppers habe nur die Niederlage der Wehrmacht bei der Schlacht von El-Alamein
im Oktober 1942 die jüdische Gemeinde in Palästina gerettet. Die geplante
Massenvernichtung sollte mit Hilfe der Palästinenser durchgeführt werden. Shraga
Elam verweist diese „großartige Enthüllung“ ins Reich der wilden Spekulation
und Fantasie.
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