Weite Teile
der Schweizer Medien reagieren sehr peinlich auf die wichtige Enthüllung der Weltwoche zum Fall Hildebrand. Ich bin
absolut kein Fan dieses Wochenmagazins, ganz im Gegenteil, trotzdem ist
die journalistische Leistung in dieser Affäre lobend anzuerkennen. Als langjähriger Recherchierjournalist
kann ich nur sagen: Chapeau, Weltwoche!
The truth doesn't die, but it lives like a poor man. Yiddish: Der emes shtarbt nit, ober er lebt vi an oreman
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Tuesday, January 24, 2012
Tuesday, January 10, 2012
Thursday, January 20, 2011
Die Zürcher Justiz hebt den Mythos Bankgeheimnis auf
Mit der erstaunlich milden Strafe für den ex-Banker Rudolf Elmer bestätigt das Zürcher Gericht das Offensichtliche: Das Bankgeheimnis (BG) gibt es eigentlich nicht mehr.
Monday, March 8, 2010
Das Bankgeheimnis ist klinisch tot
Die heftige Debatte in der Schweiz über das Bankgeheimnis (BG) macht wenig Sinn. Es ist nicht nur so, dass in der Praxis nicht viel vom BG übrig geblieben ist, sondern potentielle und gegenwärtige ausländische Bankkunden in den letzten Jahren klare Warnsignale erhielten, ihre Schwarzgelder seien in der Schweiz nicht wirklich geschützt.
Friday, February 12, 2010
Das Ende des Mythos Schweizer Bankgeheimnis
Die bisherige Praxis, dargelegt anhand der Fälle Bank Leumi Le-Israel (Schweiz), IG Farben/SBG und WashingtonerAbkommen von 1946
Gerade als von den USA, Frankreich und Deutschland demonstriert wurde, dass vom Mythos um das Schweizer Bankgeheimnis (BG) nicht viel übrig geblieben ist, entflammte hierzulande eine heftige Kontroverse. Der Wirtschaftsjournalist Gian Trepp flachste schon vor Jahren, das BG sei löchrig wie ein Emmentalerkäse. Inzwischen hat das BG weit mehr Löcher als Käse. Einige Beispiele aus der Vergangenheit sollen in der Folge die bisherige BG-Praxis beschreiben.
Konservative Schweizer Kreise, wie z.B. um den Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel, sind sich nicht zu schade in ihrem peinlichen Kampf für das kleine BG-Restchen, die zynische und längst dementierte Legende zu rezyklieren, dieser Gesetzesartikel sei angeblich zum Schutz von durch Nazis verfolgten Menschen geschaffen und angewendet worden. Die belegbare Politik der Schweizer Banken gegenüber Shoa-Opfern und die bekannten geleisteten Hehlerei-Dienste an NS-Deutschland hinderte auch Köppels jüdischen Freund, den deutschen Polemiker Henryk M. Broder, nicht, seine Schweizer Arbeitgeberin, die Weltwoche, darin zu unterstützen.
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