Wednesday, September 14, 2011

Die Grüninger-Religion


Ein falscher Held wird mehrheitlich durch die SP aufgebaut. Der eigene verdienstvolle Ex-Zentralsekretär wird deshalb praktisch in Vergessenheit gedrängt.
Es ist schwer zu verstehen, warum in der Schweizer Öffentlichkeit, aber auch bei der SP, an der zweifelhaften Figur Paul Grüningers als vermeintlicher Judenretter dermassen festgeklammert wird und er in breiteren Kreisen praktisch als Neo-Wilhelm Tell gilt.
Es gibt zahlreiche ernst zu nehmende Beweise und Indizien, dass dieser ehemalige St. Galler Polizeichef 1938/39 nicht aus edlen Motiven jüdische Flüchtlinge illegal in die Schweiz hereinliess, sondern als korrupter Polizist auch im Dienst von Nazis agierte, die Juden damals bekanntlich "nur" vertreiben und noch nicht vernichten wollten (siehe meine Broschüre von 2003).
Grüninger Affäre
Die Geschichte um Grüninger ist insofern fast lustig, da dieser, der ja im besten Fall ein FDP-ler war, durch SP-ler, wie den Politiker Paul Rechsteiner und den Journalisten Stefan Keller, zu einem falschen Helden gemacht wurde, währenddem der wirkliche Heroe in dieser Angelegenheit, Dr. Werner Stocker, der damalige SPS-Zentralsekretär, spätere Bundesrichter und auch sonst sehr rühmenswerte Mann, praktisch in Vergessenheit geraten ist.

Wednesday, July 6, 2011

It’s kosher but it stinks badly

It’s kosher but it stinks badly

By: Shraga Elam
1 July 2011


Kosher slaughter has been banned in Holland, and already various groups have begun to celebrate the festival of brandishing club of Judaeophobia (what is generally called anti-Semitism, even though that concept itself is racist and was coined by one of the intellectual fathers of Nazism, a German named Wilhelm Marr).

Monday, June 27, 2011

Kritische Bemerkungen zur BDS-Kampagne gegen Israel



Die Boykott-Kampagne gegen die israelische Besatzungspolitik und den dortigen Rassismus hat etwas Verlockendes für Friedensbefürworter. Ist diese Aktion jedoch selber rassistisch oder effektiv und macht sie überhaupt Sinn oder ist sie lediglich zu einer Alibiübung bzw. Religion verkommen?

Die internationale Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel scheint auf den ersten Blick eine logische Konsequenz der grausamen Politik Israels und der Schwäche des israelischen Friedenslagers, aber auch des palästinensischen Befreiungskampfs. Es scheint, dass es nur unter Druck von Aussen eine Chance für eine positive Änderung gibt. Die BDS-Kampagne scheint ebenfalls gut dazu geeignet, die wachsende internationale Kritik der Basis zum Ausdruck zu bringen. Angesichts heftiger israelischer Reaktionen auf die BDS erweckt diese Kampagne den Eindruck, eine empfindliche Stelle getroffen zu haben.

Der Schein trügt indes, und zwar gewaltig. Es ist nicht nur so, dass die Wirksamkeit der Kampagne sehr beschränkt, sondern sogar oft kontraproduktiv ist. Ich schreibe dies als einer, der den Boykott Israels während fast 20 Jahren bis 2002/03 unterstützte und propagierte.

Monday, April 25, 2011

Eichmann: Neue Details aus Zürich

Nach längerem und mühsamem Murks erschien in der SonntagsZeitung endlich mein stark gekürzter Artikel zum Avner-Less-Nachlass im ETH-Archiv für Zeitgeschichte.
Eine ausführlichere Fassung finden Sie weiter unten.

Friday, March 18, 2011

Some new findings about Eichmann


An interesting article was published by the Jerusalem Post: http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=212528
Irmtrud Wojak is right in her claim that Eichmann did not hide his Judeophobia neither in his Sassen interviews nor in his interrogations in Israel (as wrongly claimed by Deborah Lipstadt in her new book http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703386704576186670390845228.html ).
In her own book Wojak indicates that it is LIKELY that SASSEN GAVE THE MOSSAD THE DECISIVE INFO THAT LED TO THE CAPTURE OF EICHMANN(!). This claim is supported by the evidence that the Israeli secret service was in possession of the complete Sassen interviews before the trial (to this day only a censored version is available in Germany).
The censored parts obviously deal with the connection between Eichmann and Adenauer's right hand Hans Globke during the Nazi era.

Tuesday, January 25, 2011

MASSACRE OF CAPTIVES AT AIN ZAYTUN

In his book Blood Libel - The true Story Of The Massacre At Deir Yassin, the Israeli historian Dr. Uri Milstein describes for the first time in details a massacre at a place called Ain Zaytun. His claim was published last Friday by the Nazareth weekly Kul al-Arab
(PDF). This is a summary of a chapter in Milstein's book (here in English, here in Hebrew) in which he claims that there was no massacre in Deir Yassin.

Thursday, January 20, 2011

Die Zürcher Justiz hebt den Mythos Bankgeheimnis auf

Mit der erstaunlich milden Strafe für den ex-Banker Rudolf Elmer bestätigt das Zürcher Gericht das Offensichtliche: Das Bankgeheimnis (BG) gibt es eigentlich nicht mehr.

Thursday, December 30, 2010

Einer oder zwei Staaten in Palästina/Israel?

Die Diskussion um EINEN oder ZWEI Staaten ist völlig falsch, denn im Grunde geht es lediglich um die Frage, was für EINEN Staat es auf dem Gesamtgebiet Palästinas geben wird. EIN Staat ist nicht lediglich ein Traum, sondern schon heute eine Realität: Dieser ist jedoch ein Albtraum.

Monday, December 13, 2010

Tognoni hat auch Dreck am Stecken

Momentan profiliert sich der Ex-FIFA-Direktor und ehemalige Blick-Sportchef, Guido Tognoni, als grosser FIFA-Kritiker. Er deutet Schweinereien an, ist aber darauf bedacht, sie nicht ganz auszudeutschen und sich damit selber zu belasten, was man als "unmögliche Kunst, gegen den Wind zu urinieren, ohne selber nass zu werden" bezeichnen kann. Obwohl er derzeit von verschiedenen Medien richtiggehend umarmt wird, sollte er eher ermuntert
werden, nun eiligst als vollwertiger Whistleblower auf Tutti zu gehen und endlich reinen Tisch zu machen.

Sunday, December 5, 2010

High time to blow the whistle on FIFA

Pub: Australian Financial Review
Pubdate: Saturday 04th of December 2010
Section: Perspective
Page: 34

High time to blow the whistle

Corruption allegations abound over the process for selecting hosts for sport's biggest prize. Story Shraga Elam

Friday, December 3, 2010

Medien mit schlechtem Gedächtnis

Paradoxerweise wurden in den letzten Jahren angesichts der steigenden Informationsflut in verschiedenen Bereichen, und vor allem im Presse­wesen, die InformationsspezialistInnen, in diesem Fall Medien­doku­men­ta­listInnen, massiv abgebaut. Was hat diese «Rationalisierung», die (fast überall) mit wenig Gegenwehr über die Bühne ging, für einen Einfluss auf die Qualität der Endprodukte? 
S. weiter hier http://www.neuland-mag.net/mag-2/mediengedaechtnis.php

Friday, November 5, 2010

Covering for a war criminal of the Kafr Qasim massacre

Fifty-four years have passed since the terrible massacre at Kafr Qasim (29 October 1956) on the first day of the Sinai-Suez war Israel launched against Egypt, in which Israel was quickly joined by its co-conspirators, Britain and France. Since the Israeli Establishment has a tendency to deny, it is our duty to remember, to expose, and to keep investigating. Recall what Tamar Trablusi-Haddad wrote on 10 October 1999: "Kafr Qasim? Never heard of it."
This year in 23 October 2010, the subject boiled over again, on Moshe Timor's programme "Shishi Ishi" ["Personal Friday" – trans.] on Channel 2 of the Voice of Israel [state radio]. In this program the journalist and former Mossad agent Gad Shimron took pride in the fact that he covered and continues to cover for one of the main perpetrators of the massacre: Lieutenant Gabriel Dahan.

Monday, September 20, 2010

The Story of a Communist „Schindler“

 The German who sheltered hundreds of Jews in the Nazi inferno
By Joseph Algazi (Galili) (former Ha'aretz reporter)
Kol ha-‘Am, 27 September 1964
Hebrew Original:
 
In the city of Lod in Israel lives a Jewish woman who is now reliving the story, full of hardship and grief, of her life during the years of the Second World War. In this dark story appears a prominent beam of light in the form of a German to whom she owes her life. The German, Bernhard Falkenberg, who lives today in East Berlin in the DDR (The German Democratic Republic, also known as East Germany, which existed between the years 1949-1990 – trans.) saved many Jews in the city of Wlodawa in Poland, including Grete Rotstein (Burger) of Lod, and he also helped the partisans in the forests. Falkenberg was subsequently caught by the Nazis and sent to the Mauthausen death camp, where he was imprisoned until the end of the war.