Thursday, January 7, 2010

Israel raubt Shoa-Vermögen



Nur sehr zag- und lückenhaft wagt sich der TV-Sender Arte an das heikle Thema "Raub von Shoa-Vermögen durch den Staat Israel und israelische Banken" (s. http://www.youtube.com/watch?v=Q8JrXJ-3Pqs ).
Obwohl der Skandal schon 1996 ausgebrochen war, also ein Jahr nach einer ähnlichen Affäre in der Schweiz, ist die Sache bislang noch nicht geregelt. Denn bis heute weigern sich der Staat und Bank Leumi, wirklich kooperativ zu sein.


Zu erwähnen ist auch, dass, obwohl von jüdischen Organisationen grosse Ansprüche gegen Schweizer Banken wegen jüdischen so genannten Nachrichtlosen Vermögen erhoben wurden, der Staat Israel - anstelle der legitimen Besitzer bzw. ihrer Erben - bereits 1948 von der Schweiz mehrere Millionen erhielt (s. http://preview.tinyurl.com/yadfecp).

Nicht nur Arte, auch die Schweizer Medien zeigten keinen grossen Mut, die skandalösen Zustände in Israel richtig zu thematisieren.


So wurde beispielsweise der folgende Artikel über die Shoa-Gelder bei der Bank Leumi von der Weltwoche 2005
zensuriert (http://www.scribd.com/doc/24894320/Israel-raubt-Shoa-Vermogen). Nachdem der Artikel bestellt war und sogar vom damaligen Chef-Redaktor gutgeheissen wurde, durfte der Beitrag doch nicht erscheinen. Über den genauen Hintergrund dieses Entscheids bin ich zu wenig informiert. Ich weiss nur, dass Bank Leumi enormen Druck ausübte.

Hier eine englische Version, die ein bisschen später in der palästinensischen Zeitschrift Badil erschien: http://www.badil.org/en/al-majdal/item/937-the-holocaust-industry-doesn%5C%27t-act-against-israel-as-it-did-against-switzerland


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