Showing posts with label Schweiz. Show all posts
Showing posts with label Schweiz. Show all posts

Tuesday, October 27, 2020

Fragen zur Taskforce-Stellungnahme zur SGE-Strategiepapier

 Offener Brief

 

An die Swiss National COVID-19 Science Task Force

 

Sehr geehrte Damen und Herren


Die Stellungnahme der Corona-Taskforce-Mitglieder zur
SGE-Strategiepapier wie sie im Blick zitiert wurde. ist mir nicht ganz nachvollziehbar.

Ich bin ein
schweizerisch-israelischer preisgekrönter investigativer Journalist und beschäftige mich seit Anfang der Corona-Krise u.a. mit dem Potential immunstärkender Massnahmen.

Selbstverständlich haben Sie völlig recht, wenn Sie von falschen Hoffnungen warnen. Trotzdem spricht nichts dagegen eine richtige Kampagne zur Stärkung des Immunsystems zu lancieren.

Es ist nicht eine entweder/oder Situation, sondern eher sowohl als auch.

D.h., zusätzlich zu allen bestehenden Massnahmen auch ernsthaft und flächendeckend zu versuchen die Abwehrkräfte der Gesamtbevölkerung zu stärken.

Sunday, October 13, 2013

Die verlustreiche israelische Währungsabwehr



Die Probleme mit der langjährigen israelischen Verteidigung der zu starken eigenen Währung sollten auch eine Lehre für die Schweiz sein.
Am 11. Oktober schrieb der Experte Shlomi Shuv in "Ha'arez" über die enormen Verluste, die durch die Käufe von Fremdwährung der israelischen Nationalbank verursacht wurden:

Tuesday, February 5, 2013

Zur Shoa-Botschaft des Bundespräsidenten Ueli Maurer

Ich bin nicht sehr glücklich über die Position Ueli Maurers aber auch über Teile der gegen ihn geäusserten Kritik.

Die Sache ist sehr komplex und ich finde, dass es "DIE" Schweiz ohnehin nicht gibt. Sowenig wie es "DIE" Juden, Christen, Muslime usw. gibt. In der Tat wurde leider nicht alles getan, was machbar gewesen wäre, um jüdische Flüchtlinge zu retten. Die Schuldfrage ist aber nicht pauschal und undifferenziert zu beantworten. Da beging die Bergier-Kommission riesige Fehler und verfälschte die Geschichte.

Friday, November 9, 2012

Über eine Zürcher Veranstaltung zum Thema Zirkumzision


Die Versachlichung der Diskussion um die Knabenbeschneidung tut Not. Darüber sind sich zwar viele einig, trotzdem ist das Thema so emotional geladen und die Unkenntnisse dermassen gross, dass es offensichtlich sehr schwierig ist, über die Angelegenheit vernünftig zu debattieren. Auch die Veranstaltung der sog. Freidenker vom 6. November, welche Ausgewogenheit lediglich vorspielte, trug nur zur Vertiefung der vorgefassten Meinungen und Vorurteile und nicht zu deren Abbau bei.

Sunday, July 22, 2012

Zur scheinheiligen Ersatzdebatte über die Knaben-Beschneidung

Es ist völlig unverständlich, warum ein eher harmloses, aber gleichzeitig sehr bedeutendes religiöses Ritual wie die Knaben-Beschneidung (Zirkumzision) so viel Aufmerksamkeit und Widerstand erweckt.
In einer Gesellschaft, in der Selbst- und Fremdverstümmelung so gross geschrieben wird (Piercings, Tätowierungen, "Schönheits"-Operationen oder die modische – durchaus mit Mikroverletzungen verbundene – kompletteEpilation der Schamhaare, die wiederum, oh Schreck, nach einer „Korrektur“ der inneren Schamlippen rufen könnte, da diese in der kahlgeschlagenen Umgebung nun besser zu sehen sind), ist es reichlich scheinheilig, ausgerechnet gegen eine Praxis zu plädieren, welche nur im Promillebereich schädlich sein könnte, und welcher – im Gegenteil – sogar gesundheitliche Vorteile zugesprochen werden. Nur sehr grosse Unkenntnis und vulgäre antireligiöse bzw. rassistische Vorurteile können aus einer solch kleinen Mücke einen derart riesigen und bösen Elefanten machen.

Monday, March 19, 2012

Neue Presse-Ente zu Shoa-Geldern in der Schweiz


Die Affäre um die Shoa-Gelder in der Schweiz war seit ihrem Ausbruch 1995 durch zahlreiche Presse-Enten und falsche Berichte gekennzeichnet. Letzte Woche ging die neuste Runde los, und zwar, nachdem zwei Reuters-Reporter den Nationalrat-Entscheid über Fristen für nachrichtenlose Vermögen falsch verstanden hatten und ein israelischer Journalist dieser Fehlinterpretation noch eins drauf setzte.

Saturday, February 11, 2012

Bank Leumi Le-Israel (Schweiz) im Visier der US-Behörden



Obwohl auch Schweizer Niederlassungen dreier israelischer Grossbanken im Visier der US-Behörden sind, hört man darüber vorläufig nur wenig. Was aber nicht heisst, dass sie verschont werden, wie manche glauben, und dass sie nichts zu verbergen haben. Denn es gibt genug Belege dafür, dass beispielsweise eine dieser Finanzinstitutionen, nämlich die Bank Leumi Le-Israel (Schweiz), sehr wohl US-Klienten hat und auch aktiv deren Gelder am US-Fiskus vorbei anzulegen half.

Sunday, January 8, 2012

Hildebrand gab Insidergeschäft praktisch zu

Wer richtig zuhörte, was Schweizer Nationalbankchef Philipp Hildebrand an der Pressekonferenz vom 5. Januar sagte, muss feststellen, dass er die Verwendung von Insiderinformation beim umstrittenen Dollarkauf bekannte.

Thursday, January 20, 2011

Die Zürcher Justiz hebt den Mythos Bankgeheimnis auf

Mit der erstaunlich milden Strafe für den ex-Banker Rudolf Elmer bestätigt das Zürcher Gericht das Offensichtliche: Das Bankgeheimnis (BG) gibt es eigentlich nicht mehr.

Monday, March 8, 2010

Das Bankgeheimnis ist klinisch tot

Die heftige Debatte in der Schweiz über das Bankgeheimnis (BG) macht wenig Sinn. Es ist nicht nur so, dass in der Praxis nicht viel vom BG übrig geblieben ist, sondern potentielle und gegenwärtige ausländische Bankkunden in den letzten Jahren klare Warnsignale erhielten, ihre Schwarzgelder seien in der Schweiz nicht wirklich geschützt.

Friday, February 12, 2010

Das Ende des Mythos Schweizer Bankgeheimnis


Die bisherige Praxis, dargelegt anhand der Fälle Bank Leumi Le-Israel (Schweiz), IG Farben/SBG und WashingtonerAbkommen von 1946

Gerade als von den USA, Frankreich und Deutschland demonstriert wurde, dass vom Mythos um das Schweizer Bankgeheimnis (BG) nicht viel übrig geblieben ist, entflammte hierzulande eine heftige Kontroverse. Der Wirtschaftsjournalist Gian Trepp flachste schon vor Jahren, das BG sei löchrig wie ein Emmentalerkäse. Inzwischen hat das BG weit mehr Löcher als Käse. Einige Beispiele aus der Vergangenheit sollen in der Folge die bisherige BG-Praxis beschreiben.

Konservative Schweizer Kreise, wie z.B. um den Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel, sind sich nicht zu schade in ihrem peinlichen Kampf für das kleine BG-Restchen, die zynische und längst dementierte Legende zu rezyklieren, dieser Gesetzesartikel sei angeblich zum Schutz von durch Nazis verfolgten Menschen geschaffen und angewendet worden. Die belegbare Politik der Schweizer Banken gegenüber Shoa-Opfern und die bekannten geleisteten Hehlerei-Dienste an NS-Deutschland hinderte auch Köppels jüdischen Freund, den deutschen Polemiker Henryk M. Broder, nicht, seine Schweizer Arbeitgeberin, die Weltwoche, darin zu unterstützen.

Sunday, December 20, 2009

Israelischer Ex-General verklagt Bank in der Schweiz


Sonntag/ML 20.12.2009 S. 27

Israelischer Ex-General verklagt Bank in der Schweiz

Eine Sammelklage gegen die Schweizer Tochtergesellschaft der israelischen Grossbank Hapoalim eröffnet ein neues Kapitel der Madoff-Affäre

VON SHRAGA ELAM

Drei wichtige israelische Kunden klagen die Bank Hapoalim (Schweiz) ein. Sie werfen der Bank eine angeblich aktive Rolle beim Betrug von Bernard Madoff vor. Die Geschädigten beschuldigen den Schweizer Ableger der israelischen Grossbank, sie habe aggressiv und verantwortungslos Zubringer-Fonds zu Madoffs Schneeballsystem vermarktet und sei von den Betreibern dieser Fonds bestochen worden.

Friday, December 11, 2009

Die Ängste vor der «Verjudung» der Schweiz

Obwohl ich ein scharfer Kritiker der Bergier-Kommission bin, muss ich deren Mitglied, Prof. Georg Kreis*, in Schutz nehmen.

Kreis verglich am 8. Dezember 2009 im «Club» des Schweizer Fernsehens (SF) die Angriffe auf den Islam mit der antijüdischen Stimmung vor dem Zweiten Weltkrieg. «Wenn eine SVP damals eine Initiative gegen die «Verjudung» der Schweiz lanciert hätte, wäre die unter Umständen auch angenommen worden wegen den Ängsten in der Bevölkerung», sagte der Historiker (Zitat im Blick vom 10.12.2009 - http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/muss-kreis-jetzt-den-hut-nehmen-135373 ).

Monday, November 16, 2009

Eine Israelische Stimme zur Anti-Minarett-Initiative



Eine ultraorthodoxe Jüdin in Jerusalem. (Ha'aretz. Fotograf: Alex Levac)


Als säkularer Israeli, der seit mehr als 30 Jahren in der Schweiz lebt und sein Heimatland nicht zuletzt wegen dem dort wachsenden Rassismus verliess, blicke ich mit Befremden auf die Anti-Minarett-Initiative.
Nicht einmal in Israel, wo der Rassismus sogar eine gesetzliche Verankerung findet, werden Minarette verboten. Denn im Judenstaat per Definition sind nicht-Juden nicht gleichgestellt, und ausländische jüdische nicht-Bürger haben in bestimmten Bereichen mehr Rechte als nicht-jüdische israelische Bürger.